Tschernobyl als Vorbild

Heute habe ich das Programm der Partei Rheinland-Pfalz etwas studiert und bin auf Erschreckendes gestoßen.
Für Pirmasens sieht die Partei Folgendes vor:

„(Realismus/Niederlage) Nach eingehender Analyse hat die PARTEI RLP in Übereinstimmung mit zahlreichen externen Beratern festgestellt, dass Pirmasens nicht mehr zu retten ist. Der Ort ist einfach ruiniert. Da es für eine Partei immer rufschädigend ist, sich Projekten anzunehmen, die ohnehin zum Scheitern verurteilt sind, planen wir für Pirmasens im Gegensatz zu allen anderen Parteien keine realitätsverkennenden Sanierungsmaßnahmen, sondern vielmehr eine konstruktive Resignation.
Im Sinne der Schadensminimierung werden wir also eine geordnete und systematische Umsiedlung der Einwohner nach Wasserbillig (Luxemburg) durchführen und über das gescheiterte Großstadtprojekt Pirmasens die Decke des Schweigens legen, um uns von dieser Schmach einer Metropole zu distanzieren.
Wir werden, nach Vorbild des Atomkraftwerkes Tschernobyl, einen großen Betonsarkophag um die Stadtgrenzen bauen, und per Gesetz verbieten, jemals wieder ein Wort über diese Müllkippe von Gemeinde zu verlieren.“

Was anfänglich wie ein Satireartikel klingt (ist es auch) ist für die Partei Programm.
Die Bürger sollen in das annektierte Wsserbillig (ja Luxemburg soll annektiert werden) umgesiedelt werden. Hierbei soll das Verfahren wie in Tschernobyl ablaufen.

Ich selbst halte natürlich nichts von solch einer Idee. Unser schönes Städtchen soll zwar besser werden, aber das Potential ist da. Auch wenn es teilweise noch entdeckt werden muss.

Weitere Infos und Lacher zum Programm der Partei finden Sie hier.

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